"Schlieri" sprang auf Platz zwei
Gregor Schlierenzauer holte sich am Samstag den Sieg in Predazzo - es war sein 40. Weltcup-Triumph. Am Sonntag konnte der Pole Kamil Stoch vor Schlierenzauer und Bardal den Sieg holen.

Foto © GEPASchlierenzauer, Stoch und Bardal
Am Ende waren es mickrige 1,6 Punkte (also umgerechnet nicht einmal ein Meter), die Gregor Schlierenzauer auf seinen 41. Weltcupsieg fehlten. Trotzdem sind es im Gesamtweltcup jetzt nur noch mickrige drei Punkte, die er auf seinen (noch) führenden Teamkollegen Andreas Kofler (am Sonntag nur 16.) wettmachen muss. Also konnte der Fulpmer, der sich nach seinem Triumph am Vortag im zweiten Springen von Predazzo nur dem Polen Kamil Stoch geschlagen geben musste, zufrieden aus dem Fleimstal abreisen - "es war ein Bombenwochenende."
Warum der Pole am Ende die Nase knapp vorne hatte? "Wegen der ersten zehn Meter", verrät Schlierenzauer. Was das bedeutet? "Das ist mein Geheimnis. Aber bei meinen Sprüngen hat sich auf den ersten zehn Metern nach dem Absprung ein kleiner Fehler eingeschlichen. Aber ich arbeite mit meinem Trainer Markus Maurberger daran, das auszumerzen." Eine Feststellung, die für die Konkurrenz wie eine Drohung klingen muss.
"Ziel Vikersund"
Trotz des minimalen Rückstands auf Kofler will Schlierenzauer noch keinen Gedanken an den Gesamtweltcup (den hat der 22-Jährige 2008/09 erstmals gewonnen) verschwenden. Stattdessen betont der Überflieger einmal mehr, dass "mein Augenmerk bei der Schiflug-WM in Vikersund liegt." Diese geht vom 23. bis 26. Februar in Szene. Davor steht im Weltcup aber noch die Deutschland-Tour an - los geht's nächsten Samstag in Willingen.
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Endergebnis
- 1. Kamil Stoch (POL)
- 2. G. Schlierenzauer (AUT)
- 3. Anders Bardal (NOR)
- 4. Richard Freitag (GER)
- 5. Severin Freund (GER)
- 6. T. Morgenstern (AUT)
- 11. Martin Koch (AUT)
- 14. David Zauner (AUT)
- 16. Andreas Kofler (AUT)
- 24. Wolfgang Loitzl (AUT)
















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