Ferdinand Feldhofer am Dienstag aus Krankenhaus entlassen
Der 29-Jährige war im Finish der Partie nach einem Kopfball gesprungen und dabei von einem Gegner am Rücken getroffen worden.

Foto © GEPAFerdinand Feldhofer
Gehandicapt fliegt der SK Sturm am Mittwoch nach Podgorica zum Drittrunden-Hinspiel der Qualifikation in der Fußball-Europa-League. Die Grazer müssen am Donnerstag (17.00 Uhr/ORF1) gegen den montenegrinischen Vertreter OFK Petrovac auf ihren Abwehrchef Ferdinand Feldhofer verzichten. Er hat sich am Sonntag gegen SC Wr. Neustadt (3:0) eine Nackenprellung und ein Schleudersyndrom zugezogen.
Zu Boden gegangen
Feldhofer wurde erst am (heutigen) Dienstag aus dem Spital entlassen, in das er nach dem Spiel eingeliefert worden war. Der 29-Jährige war im Finish der Partie nach einem Kopfball gesprungen und dabei von einem Gegner am Rücken getroffen worden. "Ich weiß nicht, wer es war. Ich bin zu Boden gefallen und habe vorrübergehend meine Arme nicht mehr gespürt", erzählte der Verteidiger im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur.
Der Sturm-Routinier wurde deshalb sofort ins Krankenhaus gebracht, um abzuklären, ob die Gefahr bleibender Schäden bestand. Nach eingehenden Untersuchungen durch Dozent Arnulf Pascher wurde Entwarnung gegeben und die Diagnose erstellt. "Ich habe noch leichte Rückenschmerzen, bekam deshalb Ruhe verordnet und darf vorerst nichts trainieren", sagte Feldhofer, dessen Einsatz am Sonntag (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen Rapid-Bezwinger SV Mattersburg vom weiteren Heilungsverlauf abhängig ist.
Kritik am Trainer
Neben Feldhofer, den Franco Foda bestenfalls als Daumendrücker mitnehmen wird, hat der Trainer noch einen zweiten angeschlagenen Spieler in seinem Aufgebot. Jakob Jantscher, der gegen die Wr. Neustädter schon zur Pause ausgewechselt wurde, hat Probleme mit den Adduktoren. "Bei ihm werden wir noch das Training abwarten", sagte der Deutsche über den Mittelfeldspieler.
Kein Thema mehr ist im Lager der "Blackies" Samir Muratovic, der von Foda beim 1:1 in seiner Heimat gegen Siroki Brijeg wegen öffentlicher Kritik am Trainer nicht berücksichtigt worden war. "Über diese Sache gibt es nichts mehr zu diskutieren. Er hat einen Fehler gemacht mit seinen Äußerungen und jetzt liegt es an ihm, wieder in die Mannschaft zu kommen", meinte Foda, der seine ganz Konzentration auf die Mannschaft und den kommenden Gegner legt. Der Bosnier hat auch gegen die Niederösterreicher gefehlt und für seinen verbalen Ausrutscher eine Geldstrafe erhalten.
Ferdinand Feldhofer hat für das Drittrunden-Hinspiel am Donnerstag in Podgorica gegen OFK Petrovic vom behandelnden Arzt ein Spielverbot erhalten. "Er erlitt eine Prellung des Rückenmarks, die zu einer kurzfristigen Lähmung der oberen Extremitäten geführt hat," sagte Dozent Arnulf Pascher am Dienstag im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. Der Abwehrspieler, der zwei Nächte im Grazer Spital der Kreuzschwestern verbracht hatte, durfte aber am Dienstag bereits leicht mit dem Radfahren beginnen. Es gehe ihm nicht schlecht, daher könne er möglicherweise in den kommenden Tagen langsam mit dem Training beginnen. "Vielleicht kann Feldhofer am Wochenende schon wieder im Kader stehen", meinte der Mediziner.
Features
Jantscher brach ab
Jakob Jantscher hat das Training abgebrochen.
Ihn zwickte wieder die Leiste. Sein Einsatz gegen OFK Petrovac ist fraglich.
Sicher nicht mitfliegen wird Ferdinand Feldhofer. Er wurde zwar aus dem Spital entlassen.
Aufgrund des Schleudertraumas wurde ihm strengste Ruhe verordnet. Peter Hlinka ist dafür wieder fit.

















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