Auf Familie Hoffer ist Verlass
Bei Frankfurt kämpft er ums Fixleiberl, im kleine.at-Nationalteam hat er schon seinen Stammplatz: Jimmy Hoffer hat das Nationalteam-Voting der Kleinen Zeitung für sich entschieden - dank seiner Familie. Von Thomas Huber.

Foto © GEPAOb bei Rapid, in Neapel oder in Deutschland: Von seiner Familie bekommt Jimmy Hoffer stets die Unterstützung
"Wenn's was zum Voten gibt, dann spielen wir immer mit!", sagt Helmut Hoffer. Mit Erfolg. Seinem Vater und dem restlichen Familien-Clan hat es Erwin "Jimmy" Hoffer zu verdanken, dass er beim Nationalteam-Voting der Kleinen Zeitung die meisten Stimmen aller 80 Nominierten (43,8% in der Kategorie "Sturm") ergattert hat. Im Sturm hatten Teamkapitän Marc Janko, Marko Arnautovic & Co. gegen den Eintracht-Frankfurt-Legionär das Nachsehen.
Dem Hoffer-Clan entgeht nichts
Das Nachsehen hat Familie Hoffer selten. Denn dem Hoffer-Clan entgeht nichts: keine Sportlerwahl, kein Artikel. Täglich werden im Hause Hoffer alle Zeitungen und das Internet nach "ihrem" Jimmy durchstöbert. "Dabei sind wir auf das Voting der Kleinen Zeitung gestoßen", erzählt Vater Helmut, der sofort Freunde, Verwandte und Bekannte mobilisiert hat. Wann immer Zeit war, haben Papa Helmut, Mama Verena oder die Geschwister Simone und Marion fleißig abgestimmt. Immer wieder, hunderte Mal. "Den Zwischenstand haben wir ständig kontrolliert und wenn die Prozent gesunken sind, haben wir wieder Gas gegeben!", sagt der Herr Papa, mit hörbarem Stolz in der Stimme.
So stolz die Familie auf Jimmy ist, so stolz ist Jimmy auf seine Familie: "Wir erzählen ihm immer, wenn wir bei Abstimmungen für ihn mitmachen. Das freut ihn natürlich", erzählt Vater Hoffer. Freuen wird sich der 24-jährige Goalgetter auch über die Tatsache, dass er beim kleine.at-Voting seine Konkurrenten im Sturm auf die Ersatzbank verwiesen hat. Bald auch im echten Team? "Das ist die Sache vom Trainer. Als Vater wünscht man sich natürlich immer, dass er von Anfang an spielt", hofft Helmut Hoffer, selbst ein hoff(er)nungsloser Fußballverrückter.
Als Hoffer "zum ersten Moi aufn Boin raufghaut hat"
Denn im Hause Hoffer wird nicht nur fleißig abgestimmt, sondern auch dokumentiert. "Seit er zum ersten Moi aufn Boin raufghaut hat, haben wir alle Artikel aufghalten", erzählt Helmut von seinem zeitintensiven Hobby. Die Ordner im Hause Hoffer in Baden türmen sich. Da muss auch der Star der Familie selbst seinen Beitrag dazu leisten. "Jimmy muss mir jeden Artikel über ihn in deutschen Zeitungen ausschneiden und geben", lautet die "strenge" Devise.
Ob bei Rapid, in Italien oder in Deutschland, ob ganz oben oder ganz unten - von seiner Familie bekommt Jimmy Hoffer stets den nötigen Rückhalt. "Wir unterstützen ihn, wo's nur geht. Vor allem damals, als er nach Neapel gegangen ist." Neben täglichen Telefonaten versucht die Familie so oft wie möglich, Jimmy live zu sehen. Und umgekehrt. Erst vor wenigen Wochen stattete der Niederösterreicher seiner Heimatstadt einen Kurzbesuch ab. Wichtig ist den Eltern aber vor allem eines. "Dass er gesund bleibt. Und wenn er voll im Programm ist, wird er sicher seinen Weg machen." Und die Familie? Die votet weiter.
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Bild vergrößernBereitet sich derzeit mit dem ÖFB-Team auf die Ukraine vor: Jimmy HofferFoto © GEPA
Erwin "Jimmy" Hoffer
- Geboren: 14. April 1987
- Geburtsort: Baden (NÖ)
- Größe: 176 cm
- Position: Stürmer
- Klubs: Admira Wacker, Rapid Wien, SSC Neapel, 1. FC Kaiserslautern (Leihe), Eintracht Frankfurt (Leihe)














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