Harter Vierkampf um zwei Play-off-Tickets
In der Qualifikationsrunde hat sich ein Vierkampf um die zwei Play-off-Tickets entwickelt. VSV heute gegen Jesenice vor Pflichtsieg. "Jesenice hat uns schon auswärts das Leben extrem schwer gemacht. Wir dürfen sie keineswegs unterschätzen."

Foto © GEPA
Halbzeit in der Qualifikationsrunde der Erste Bank Eishockey Liga - und der Nervenkitzel geht weiter. Vier Runden sind noch zu spielen, jedes Spiel ist für die fünf Klubs quasi ein Endspiel. Für drei Teams ist die Saison in jedem Fall am 14. Februar beendet. Fleißg Punktesammeln heißt daher das Motto.
Aus dem prognostizierten Dreikampf um die beiden zu vergebenen Play-off-Tickets zwischen dem VSV, Vienna Capitals und den Graz 99ers ist spätestens seit Dienstag ein Vierkampf geworden. Denn die Mannschaft der Stunde heißt eindeutig Znaim. Die Tschechen, nach einem bescheidenen Grunddurchgang ohne Bonuspunkte gestartet, konnten bislang in jedem der vier Spiele anschreiben und befinden sich zur richtigen Zeit in Top-Form.
Ein Aufwärtstrend ist aber auch beim VSV zu erkennen. Nach zwei Niederlagen zu Beginn hat man mit zwei Siegen zurück in die Erfolgsspur gefunden. Doch bereits heute müssen sich die "Adler" zu Hause gegen Jesenice erneut enorm unter Druck. Obwohl die Slowenen praktisch aus dem Rennen um eines der beiden Play-off-Tickets sind, tankten sie mit dem überraschenden 2:1-Auswärtserfolg in Graz neues Selbstvertrauen. VSV-Coach Mike Stewart warnt: "Jesenice hat uns schon auswärts das Leben extrem schwer gemacht. Wir dürfen sie keineswegs unterschätzen."
Fokussiert
Spürt er ob des Drucks eine gewisse Nervosität innerhalb der Mannschaft? Stewart: "Nein, wir sind sehr fokussiert. Jeder weiß, worum es geht. Schön spielen ist jetzt nicht mehr wichtig, sondern nur erfolgreich zu sein. Egal wie."
Wie viele Punkte werden noch notwendig sein, um sich das Play-off-Ticket zu sichern? Stewart: "Schwer zu sagen, es liegt alles so knapp beieinander. Wir werden aber wohl in jeder Partie punkten müssen." Nicht zur Verfügung stehen heute Craig Weller, Christof Martinz und Michael Köfeler.

















