Faustkampf mit Folgen, Lefebvre ist gesperrt
Es gab doch Matchstrafen beim heiß umkämpften 1:4 in Znaim. Darum fehlt "Sheriff" Lefebvre am Sonntag in Jesenice, wo Graz trotzdem siegen muss.

Foto © GEPAGuillaume Lefebvre muss noch auf das Strafsenatsurteil warten
Das emotionale Ende in Znaim mit zahlreichen Box-Einlagen hat jetzt doch Konsequenzen. Die Schiedsrichter verhängten gegen Martin Skadra und Mike Danton von Znaim und gegen den Grazer "Sheriff" Guillaume Lefebvre je eine Matchstrafe. Das war allen Beteiligten zunächst nicht klar, mittlerweile herrscht aber Gewissheit. Patrick Harand und Kevin Moderer fassten dazu noch je eine Spieldauerdisziplinarstrafe aus, beide sind aber nicht gesperrt, da es jeweils ihre erste war.
Gesperrt sind dafür am Sonntag fix Danton und Skadra beim Znaim-Heimspiel gegen Wien und Lefebvre kann den 99ers in Jesenice nicht helfen. Der Strafsenat trat zwar am Samstag nicht mehr zusammen, aber jede Matchstrafe zieht ohnehin eine automatische Sperre für das nächste Spiel nach sich.
"Die Stimmung in Znaim war aufgeheizt. Das Publikum sorgte für einen Hexenkessel und vor allem Mike Danton hat ständig provoziert. Wir machen Lefebvre keine Vorwürfe, er wollte nur Mitspieler beschützen. Vor allem Lembacher, der von Danton attackiert worden war. Znaim hat am Ende die Handschuhe fallen lassen, trotzdem tut die Matchstrafe zehn Sekunden vor Schluss weh", erzählt Martin Krainz, der sportliche Leiter der 99ers.
Für den ist jetzt klar: "In Jesenice muss ein Sieg her, dann ist noch alles drin." Trainer Mario Richer hatte es schon vor der Fahrt nach Znaim noch deutlicher formuliert: "In den letzten Spielen brauchen wir mindestens drei Siege." Den einen "Joker" haben seine Cracks tags darauf mit dem 1:4 in Znaim verbraucht. Womit jetzt drei Siege gegen Jesenice, Wien und VSV Pflicht wären.


















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