Stromanbieter-Wechsel wird bald vereinfacht
Künftig soll auch ein Wechsel auf elektronischem Wege möglich werden. Derzeit werden die einzelnen Modalitäten verhandelt - das Modell soll aber auf jeden Fall noch heuer umgesetzt werden.

Foto © APA
WIEN. Auch Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner schließt sich der Kritik des Energieregulators E-Control an, wonach Strom- und Gaspreise in Österreich zu hoch sind. Die seit 2009 relativ stabilen Großhandelspreise seien nicht an die Endkunden weitergegeben worden. Die E-Wirtschaft weist diese Vorwürfe zurück und verweist auf den "freien Wettbewerb". Um genau diesen weiter anzukurbeln, soll der Wechsel des Energielieferanten künftig einfacher gestaltet werden. Wie berichtet, wird daran gearbeitet, künftig einen elektronischen Wechsel zu ermöglichen. Damit können Strom- oder Gaskunden über ein Online-Formular im Internet zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Der elektronische Anbieterwechsel soll "noch heuer" umgesetzt werden, derzeit werde über einzelne Modalitäten verhandelt, heißt es aus dem Büro des Wirtschaftsministers zur Kleinen Zeitung. U.a. müsse gesichert werden, dass allzu kurzfristige Wechsel unterbunden werden.
Eine Neuerung ist der Spritpreisrechner, der von der E-Control betrieben wird. Ab sofort ist auch die Suche nach den billigsten Tankstellen im Bezirk bzw. im Bundesland möglich. Bisher konnte man nur rund um den eigenen Standort suchen. Gerade für Pendler ist es aber interessant, im weiteren Umkreis nach günstigen Tankmöglichkeiten zu suchen.















-Anzeigen