Agrarsektor als immergrüner Wachstumsmotor
Starkes Wachstum bei Menge und Vielfalt treibt die Weltagrarproduktion - in diesem Umfeld bewähren sich die Österreicher mit Qualität und Ideen.

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Krise hin oder her - bei Speis und Trank ist davon nichts zu spüren. Das zeigt die Grüne Woche in Berlin, größte Agrarmesse der Welt.
In den Hallen türmen sich die Fleisch- und Wurstberge, neben den Austern gibt es Buletten, neben Süßspeisen Geräuchertes. Selbst Staaten wie Vietnam oder Aserbaidschan wurden zu Lebensmittelexporteuren, weil der Markt durch Bevölkerungswachstum und globale Wohlstandszunahme Wachstum und Profit verspricht. Immerhin belegt die Schau mitunter, dass der Mensch nicht von Brot allein lebt. So lockt die riesige Russland-Halle nicht nur mit Folkloretänzen und attraktiven Models, sondern auch mit einem beeindruckenden Sortiment der Brotbackkunst.
In diesem Umfeld bewähren sich die Österreicher mit Qualität und Ideen. Neben vielen anderen verführt die Feldbacher Firma Fruit Partners die Besucher mit frischem Kren. Eine Tiroler Selcherei preist ihr Produkt gar als "kussecht": In 15 Minuten sei der Duft des Knoblauchs wieder weg.
Mit diesen und unzähligen anderen Innovationen ist der österreichische Agrarsektor seit Jahren ein Wachstumsmotor. So verkaufen die Milchverarbeiter bereits ein Drittel ihrer Produktion in Deutschland. Wenn auch allein der Export von Red Bull mit rund einer Milliarde Euro in der Handelsbilanz steht, sind die heimischen Agrarexporte insgesamt beachtlich.
In den letzten zehn Jahren verdoppelten sie sich - trotz der Rückschläge in den Krisenjahren 2008 und 2009 - auf stolze neun Milliarden Euro.















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