Sparpaket: Bures spürt "brennende Wadln"
Die Infrastrukturministerin geht von einem positivem Abschluss der Gespräche aus.
Die Spargespräche gehen in die Zielgerade und bei den Verhandlern machen sich Ermüdungserscheinungen breit. "Auch beim Marathon fangen auf den letzten drei Kilometern die Wadln zu brennen an", meinte Infrastrukturministerin Doris Bures (S) in einer Pressekonferenz Montagvormittag zu den koalitionären Reibereien in Sachen Pensionen. Freilich fügte Bures gleich beschwichtigend an: "Wenn man einmal so weit ist, packt man die letzten Meter auch noch."
Wann das so weit ist, wollte die Infrastrukturministerin nicht beurteilen. Es gelte als Zielvorgabe noch immer Ende Februar. Wenn ein Abschluss etwas früher gelinge, sei es auch in Ordnung.
Was ihr Ressort angeht, wollte die Ministerin nicht genau kundtun, was an Maßnahmen geplant sei. Bures verwies bloß auf den von ihr bereits verfügten Frühpensionsstopp bei den ÖBB, der bis 2016 525 Millionen sparen werde sowie auf ein von ihr geplantes Verwaltungsreform-Paket, das unter anderem die Aufgabe von Beteiligungen sowie die Abgabe von Nebenbahnen an die Länder vorsieht.













