BZÖ-Grosz will Neubeginn auf Bundesebene

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Nach fünf gescheiterten Versuchen, in Landtage einzuziehen, sei beim BZÖ "Gefahr in Verzug", man sei "bundespolitisch in einer desaströsen Situation", diagnostizierte der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz. Eine "inhaltsleere Ausrichtung" und "nettes Philosophieren" seien abgewählt worden. Notwendig sei nun ein "gänzlicher Neubeginn", denn "sonst gibt es uns nach der Nationalratswahl nicht mehr".
Gerade im Hinblick auf die Nationalratswahl 2013 habe er größte Sorge, meinte Grosz am Montag. Gemessen am "grauslichen" Wiener Ergebnis seien in die Ergebnisse in der Steiermark und in Oberösterreich "wahrlich ein Triumph" gewesen. Dies zeige, dass man mit der Fortsetzung der Politik Jörg Haiders mehr erreichen könne, "als mit verwaschenen und inhaltsleeren Argumenten, die keinen Menschen interessieren und hinter dem Ofen hervorlocken". Von der Bundespartei habe es nicht nur keinen Rückenwind gegeben, es habe "Windstille" geherrscht.
Auch wenn es darum gehe, das BZÖ "inhaltlich, personell und im Profil her zu schärfen", wollte Grosz keine konkreten personellen Konsequenzen fordern. Keinesfalls dürfe nun zur Tagesordnung übergegangen werden. Es seien vielmehr die Probleme der Menschen "mit aller Härte und ohne Rücksicht" anzusprechen. Der Landesvorstand werde noch am Montag beraten, die Ergebnisse würden im Bundesvorstand vorgebracht.













