Golf ist die neue Passion des Schock-Rockers
Von Horror keine Spur: Rocklegende Alice Cooper glänzt in Graz mit Charme und Humor. An Graz hat er gute Erinnerungen: "Das letzte Mal traf ich hier Arnold Schwarzenegger."
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Das Düster-Morbide behält sich Rocklegende Alice Cooper für die Bühne auf - beim Gespräch im Hotel Wiesler vor seinem Konzert in der Schwarzl-Halle gab sich der Amerikaner eloquent und sympathisch. Um in seine Bühnenrolle zu schlüpfen, bedarf es "nur einer Sekunde. Wenn ich auf der Bühne bin, bin ich nicht mehr dieselbe Person." Nur in der Zeit seiner Alkoholabhängigkeit habe er nicht mehr zwischen Alice und Vincent Damon Furnier (so sein bürgerlicher Name) unterscheiden können. Trocken ist der Schock-Rocker seit über 20 Jahren, seine neue Passion ist - das Golfspielen.
In Graz fühlt er sich nicht minder wohl und erklärt, warum er als erster Musiker "Horrorelemente" in seine Shows integrierte: "Ich wollte meine Texte visualisieren. Also habe ich die Songtexte über Albträume zu realen Bildern gemacht." Hätte es mit der Musikerkarriere nicht geklappt, "wäre ich wohl Hirnchirurg geworden", fügte Cooper hinzu. "Nein, ich hätte etwas Künstlerisches gemacht. Mit einem normalen Tagesablauf könnte ich nicht umgehen." An Graz hat er gute Erinnerungen: "Das letzte Mal traf ich hier Arnold Schwarzenegger."















