Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Mai 2012 20:58 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 332454 Mitglieder | 540 online
Home » Tiere
Voting für Luchsbabys geht ins Finale Nachwuchs bei den Nyalas im Tiergarten Schönbrunn Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Tiere Nächster Artikel Voting für Luchsbabys geht ins Finale Nachwuchs bei den Nyalas im Tiergarten Schönbrunn
Zuletzt aktualisiert: 23.01.2012 um 09:42 UhrKommentare

Kontrolle ist besser: Unterwegs mit dem Amtstierarzt

Diese Woche wurde bei einer Routinekontrolle ein schwerer Fall von Tierquälerei aufgedeckt. Wie oft wird eigentlich kontrolliert und wie läuft so eine Kontrolle ab? G7 war dabei.

Schweinezüchter Raimung Tüchler und Amtstierarzt Herfried Forster

Foto © Sabine HoffmannSchweinezüchter Raimung Tüchler und Amtstierarzt Herfried Forster

Sieben dramatisch abgemagerte und 35 verendete Schweine. "Und die Bilder in der Zeitung waren die jugendfreien", so Herfried Forster, Amtstierarzt der Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebung. Diese Woche wurde in Werndorf im Rahmen einer Stichprobenkontrolle ein besonders schockierender Fall von Tierquälerei aufgedeckt. Wie kann es so weit kommen? Peter Wagner, Landesveterinärdirektor: "Es ist ein Teufelskreis. Die Menschen sind überfordert, geben es aber nicht zu. Die einen vernachlässigen ihre Kinder, andere ihr Vieh."

Ausnahmefälle

Ob mehr Kontrollen die Lösung sind, bezweifelt er. "Krisen sind punktuell. Selbst, wenn man jeden Betrieb jährlich kontrolliert, lassen sich solche Fälle nicht vermeiden." Im Vorjahr wurden in Graz von 93 landwirtschaftlichen Betrieben bloß sechs auf Unregelmäßigkeiten überprüft. Peter Fürst vom Referat für Veterinärangelegenheiten relativiert: "Man muss zwei Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe stichprobenartig kontrollieren. Bei den restlichen Betrieben ist man ja trotzdem unterwegs zur Tierseuchenkontrolle und für andere Untersuchungen. Da macht man sich jedes Mal ein Bild." Nur die Routinekontrollen fallen noch ausführlicher aus. Elf Seiten lang ist die Liste der zu überprüfenden Punkte: allgemeine Haltungsvorschriften, Bodenbeschaffenheit, Bewegungsfreiheit, Stallklima, Licht, Lärm und Beschäftigungsmaterial. "So eine Kontrolle kann schon bis zu drei Stunden dauern, das hängt von der Größe des Betriebs ab," so Forster, umringt von Raimund Tüchlers Schweinen.

Der Fernitzer Landwirt hat seine Tiere an diesem Tag als "Versuchskaninchen" zur Verfügung gestellt. Aufgabenstellung: Wie läuft eine Tierschutzkontrolle ab? "Bei den Kontrollen geben wir dem Landwirt kurz vorher Bescheid. Natürlich ist die Bandbreite der Ausreden groß. Im Normalfall stehen wir aber beim zweiten Mal schon mit der Polizei vor der Tür," so der Amtstierarzt, der in solchen Situationen Fingerspitzengefühl beweisen muss. "Natürlich zählt der erste Eindruck. Wie sehen der Hof und die Tiere aus? Dann ackert man sich durch die Liste." Und das für jede einzelne Tiergröße. In Tüchlers Fall: Sauen, Eber, Ferkel, Jungsauen und Mast. Bei 450 Tieren kann das dauern.

CARMEN OSTER

Das rat ich Tier

Foto: KLZ: Jürgen Fuchs/Kathrin Reibnegger

Ihre Ansprechpartnerin in tierischen Anliegen: Alice Samec

 

A(meise) bis Z(ebra) im Fotoklick

Giftschlange in Geisdorf gefunden 

Giftschlange in Geisdorf gefunden

 

KLEINE.tv

Jaguarbabys im Zoo von San Diego

Der Zoo von San Diego hat ein neues Highlight: Zwei Jaguar-Babys. Die Ba...Bewertet mit 1 Stern



TiKo Klagenfurt

Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun

Am 9. Oktober öffnete das neue Tierschutzkompetenzzentrum (TiKo) in Klagenfurt beim Tag der offenen Türe für mehr als 1000 Interessierte. Hier finden Sie ein Video und Fotos der modernisierten Unterkunft für die tierischen Schützlinge.

 

Ratgeber

Foto: KLZ/Marija Kanizaj

Exklusiv im Vorteilsclub: Das Buch "Mein Hund - Der Ratgeber für ein ganzes Hundeleben". In allen Büros der Kleinen Zeitung um nur 9,90 Euro erhältlich oder hier online gleich bestellen!

 

Broschüre

Foto: Verein Tierschutz macht Schule

Sind Sie unsicher im Umgang mit Hunden? Ratschläge und Anregungen von Experten zu diesem Thema finden Sie in der kostenlosen Broschüre "Hunde sicher verstehen" vom Verein "Tierschutz macht Schule".



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang