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Die "Kinderprofessorin"
Barbara Hanfstingl (33), Psychologin in Klagenfurt, erklärt morgen bei der 7. Kinder-Uni, warum wir Eselsbrücken brauchen.

Foto © Traussnig
Charly ist garnicht böse" steht morgen falsch an der Tafel, wenn Schüler zwischen acht und zwölf Jahren der Vorlesung von Barbara Hanfstingl bei der siebten Kinder-Uni an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt lauschen. "Das hast du aber nicht richtig geschrieben", wird die 33-Jährige zu Esel Charly (gespielt von Kollegin Zoe Römer) sagen und bietet ihm eine Eselsbrücke an, damit er das in Zukunft richtig schreibt: "Gar nicht schreibt man gar nicht zusammen."
Die Wissenschaftlerin erzählt nämlich den Kindern, wozu man Eselsbrücken braucht und wie man sich mithilfe solcher Merksätze ganze Geschichten einprägen kann. So fallen Esel Charly plötzlich Goldstücke hinten runter. "Charly, der Esel, fabriziert Gold am Hinterteil. Cool!", wird es aus Hanfstingl herausplatzen und schon ist die nächste Eselsbrücke da: "So können sich die Kinder die Tonleiter c-d-e-f-g-a-h-c ganz einfach merken."
Mit der Kinder-Uni wollen Hanfstingl und die anderen fünf "Kinderprofessoren" zeigen, "dass Kinder das Lernen selbst in die Hand nehmen können und dass Wissen etwas ganz Tolles und Kreatives ist", sagt die gebürtige Fürstenfelderin, die Psychologie in Wien studiert hat und seit sechs Jahren in Klagenfurt lebt.
Aber nicht nur ihre Arbeit an der Uni hält Hanfstingl in Kärnten, auch die Natur, die sie mit ihrem Lebensgefährten Günther gerne beim Wandern erkundet. "Zurzeit gehen wir oft Langlaufen und Schlittschuhfahren", erzählt Hanfstingl, die auch auf dem Fußballfeld und an der steilen Kletterwand anzutreffen ist.
Ach ja, die schokoladigen Goldtaler teilen Esel Charly alias Zoe Römer und Hanfstingl zum Schluss an die Neo-Studenten aus.









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