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Zuletzt aktualisiert: 25.05.2010 um 18:00 UhrKommentare

Mit E-Autos in die Zukunft

Futuristische Antriebsmöglichkeiten sind gefragt. 2020 rollen laut Studie des Umweltbundesamtes 200.000 Elektroautos auf Österreichs Straßen.

Schon bald ein gewohntes Bild: Das Auto an der Steckdose

Foto © FotoliaSchon bald ein gewohntes Bild: Das Auto an der Steckdose

Derzeit gibt es drei Autoantriebsmöglichkeiten: Den herkömmlichen Diesel- oder Benzinmotor, das Elektro- und das Hybridauto.

Hybridautos stellen einen Mittelweg dar. Auf kurzen Fahrten kommen Elektromotoren zum Einsatz. Auf weiten Strecken, für die im Elektroauto zu wenig Speicher vorhanden ist, muss ein fossil betriebener Verbrennungsmotor herhalten. Doch auch sein Einsatz bleibt nicht ohne Nutzen. Während einer langen Fahrt fungiert er als Ladegerät für den Akku des Elektromotors.

Ein Nachteil ist der doppelte Aufwand bei der Herstellung von Hybridautos. Zwei Motoren müssen eingebaut werden. Liegt einem die Umwelt am Herzen, sollte man sich überlegen, ob ein Elektroauto nicht doch die bessere Wahl ist.

Momentan werden herkömmliche Verbrennungsmotoren bevorzugt. Umweltschonendere Fahrzeuge wie Elektroautos sind kaum ein Thema. Die Initiative Austrian Mobile Power hat dieses Problem erkannt. Sie will Österreichs Chance, regenerative Energie zu erzeugen, nutzen und die Entwicklung umweltschonender Autos vorantreiben. "Bis 2020 sind rund 200.000 Elektroautos auf Österreichs Straßen realistisch, das zeigt eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir mit zahlreichen Partnern an einem Konzept für Österreich", so Roman Bartha, Geschäftsführer von Austrian Mobile Power.

Schmutziger Strom

Österreich befindet sich in der alternativen Stromerzeugung im Spitzenfeld. Dennoch muss viel investiert werden, um die künftig steigende Anzahl von Elektroautos zu versorgen. Es gibt aber Staaten, die ihren Strom in umweltschädigenden Kraftwerken erzeugen. Der Einsatz von Elektromotoren hätte dadurch höhere CO2-Emissionen als Verbrennungsmotoren zur Folge.

Ob Benziner, Diesel, Hybrid- oder Elektroauto - die Entscheidung liegt (noch) bei uns.

MICHAEL KREUZER UND JOSEF TOMIC

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