Was das Durchatmen daheim erleichtert
Die Raumtemperatur ist gut geregelt, Gebäude, Fenster und Türen sind dicht, gelüftet wird prinzipiell nur kurz und intensiv zur wärmsten Zeit des Wintertages, der Staub ist unter Kontrolle - und die Raumluft ist trotzdem unangenehm trocken?

Foto © Kai Creativ - Fotolia.comFeuchte Wäsche aufhängen hilft gegen trockene Luft
"Dann ist es Zeit für technische Lösungen mit begleitender Messung der Feuchte mittels Hygrometer", sagt Romana Ull vom Haus der Baubiologie und zählt die altbewährten Mittel auf:
Türe zu Bad und Küche geöffnet lassen, vorzugsweise mit offenen Töpfen kochen, Grünpflanzen mit hohem Wasserbedarf aufstellen, Verdunstungswasserbehälter an den Heizkörpern montieren, feuchte Tücher und Decken aufhängen. Der Effekt feuchter Tücher wird übrigens verstärkt, wenn sie am unteren Ende in einen mit Wasser gefüllten Kübel eintauchen. Tücher aus Hygienegründen öfter austauschen!
Bautechnik
"In besonders trockenen Räumen sind diese altbewährten Maßnahmen freilich nur bedingt wirksam", räumt Ull ein. Eine frisch gelüftete, etwa 75 Quadratmeter große Wohnung benötigt - wenn die Temperatur draußen um die null Grad beträgt - fast einen Liter Wasser, um auf die angestrebten 50 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit zu kommen: Für jeden Kubikmeter Raumluft sind etwa fünf Gramm Wasser nötig. Schnelle Hilfe versprechen technische Geräte - "die Ursache kann oft nur durch bautechnische Verbesserungen behoben werden".














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