Modernes Schlossleben
Von Besichtigungen der königlichen Paläste in London, Paris oder Madrid kennt man dunkle Räume, schwere Dekorationen und traditionelles Interieur. In Kopenhagen kann man nun die moderne Variante königlicher Inneneinrichtung bewundern.

Foto © Roberto FortunaDer spätere Speisesaal mit hellem Boden und moderner Kunst an der Wand
Insgesamt dauerte es fünf Jahre, um den Brockdorff Palast (der Palast Frederiks VIII.) zu renovieren und restaurieren, damit Ende des Jahres das dänische Kronprinzenpaar Frederik und Mary mit den Kindern Christian und Isabella einziehen kann. Auch für administrative und repräsentative Zwecke wird der Palast zur Verfügung stehen. Noch bis zum 8. August steht der Brockdorff Palast, die zukünftige Residenz der dänischen Kronprinzenfamilie, Besuchern aus aller Welt offen.
Moderner Palast
Die elegante Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert bleibt erhalten, doch wurden zum Beispiel dunkle Böden durch helleres, freundlicheres Holz ausgetauscht. Die Inneneinrichtung des Palastes wurde vom Kronprinzenpaar mitbestimmt, das auch die Kunstwerke selbst auswählte. Die Herausforderung bestand darin, zeitgenössische Komponenten zu finden, die mit der bestehenden, traditionellen Einrichtung harmonieren. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlicher und moderner Palast, der den Dialog mit der Vergangenheit perfekt meistert.
Bekannte zeitgenössische dänische Künstler wie Olafur Eliasson beteiligten sich an der Modernisierung der Stadtresidenz, die nun hell und freundlich strahlt. So gestaltete Jesper Christiansen zum Beispiel eine Wandmalerei im Empfangsraum, die Decke im Konferenzzimmer stammt von Eske Kath, Tal R verzierte den Spiegel im Arbeitszimmer der Kronprinzessin und die Wandgestaltung im Speisesaal stammt von Kasper Bonnén.
Features
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Kronprinz Frederik wird mit seiner Mary in den Brockdorff Palast einziehenFoto © Reuters
Info für Besucher
Die Stadtresidenz im Brockdorff Palast kann noch bis zum 8. August in geführten Touren besichtigt werden:
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 17 Uhr, mittwochs 10 bis 21 Uhr, Eintritt ab 14 Jahren: 40 Kronen (ca. 5,40 Euro).















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